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Herbstfest

Ich fuhr heute morgen gegen 11 nichtahnend nach Heidelberg, dort angekommen sah ich das bereits seit den Morgenstunden verlaufende Herbstfest und ging die meisten Stände des hauptsächlich in den Seitengassen der Fußgängerzone stattfindenden Flohmarkts ab; die Ausbeute sind drei Kochbücher, etliche Schallplatten (Bach, Beethoven, etc.), eine (seltene) Zitrone(nart) (fragt nicht...zu kompliziert) und zwei rostige Essmesser.
Zwischendurch aß ich eine California-Roll bei "Mr. Wang" (oder Wong, ...oder so) und einen japanischen Pfannkuchen mit Rundkornreis bei diesem cubanischen Laden dessen Name mir nicht mehr einfällt.
Da die noch spürbaren Bereiche meiner Arme unter der Last der Platten langsam erste Anzeichen einer schmerzhaften Verkrampfung aufwiesen, fuhr ich zurück nach hause, mit der Absicht später noch einmal zurückzukommen. Ich kam um 16:00 Uhr an, duschte und fuhr um 18:10 wieder nach HD. Ich wäre früher gefahren, aber den ersten Bus verpasste ich und der zweite fährt nur Werktags...

Jedenfalls hab ich mir noch den Mittelalterlichen Markt, der ebenfalls im Rahmen des Herbstfestes stattfindet, angesehen, Menthol und tibetanische Räucherstäbchen bei el Micha und eine Holzblumenvase gekauft, vergeblich etwas zu essen gesucht (nur Fleisch, Schinken, überteuerte Crepes, lange Warteschlangen) und letzten Endes zum schon wieder fritiertes Gemüse im Kichererbsenteigmantel gegessen (der Nachtisch, Milchpudding, war überteuert).

Mehr oder weniger dummerweise ging ich den Weg zum Bismarckplatz um nach hause zu fahren. Irgendwann auf halber Strecke fing der Regen an, erst leicht, dann sturzbachartig. Der Lederrucksack schützte meinen Rücken, was wohl der einzige Grund ist, weswegen ich morgen nicht mit irgendeiner hässlichen Lungenkrankheit im Bett liegen werde. Ich wurde zwar durchnässt, bekam davon aber nicht viel mit (zumindest war mir nicht kalt) und hatte meine Freude daran, inmitten der Straße zu laufen und die größtenteils jammernden, ihrerseits durchnässten Menschen zu betrachten, die nun in den Ständen und bei den Restaurants und Läden Schutz suchten. 
Allerdings nicht aus Schadenfreude, ich sehe mir nur gerne Menschen an, zumindest in Heidelberg, wo viele verschiedene und vor allem auch viele Schöne durch die Straßen laufen.
Kurz vorm Bismarckplatz kaufte ich einem traurig dreinblickenden Händler noch eine Tüte heiße Maronen ab, die ich auf der Rückfahrt aß.
30.9.06 23:27
 


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